217. Stundenlauf auf der Nordanlage

Der Wettergott meinte es nicht gut mit den 76 Teilnehmern, denn just mit Beginn der 217. Auflage öffnete der Himmel genau eine Stunde lang seine Schleusen. Doch die meisten Aktiven hielten auf der Nordanlage tapfer durch. Bei den Männern war der Berliner Falk Hübner mit 16.450 m der Beste, im Wettbewerb der Frauen setzte sich Carina Schipp mit 14.820 m gegen ihre Trainingskameradin Katharina Purcz (beide SC DHfK), die gerade einmal 70 Meter weniger absolvierte, durch. Im Halbstundenlauf dominierten die beiden Triathleten Erik Maul und Anton Clauß mit jeweils 8.800 m.

 
Bilder: Mike Kaczmarek

Längere Strecke – halbe Aussicht: Der Cospudener Seelauf 2015

Bedingt durch die Baustelle am Harthkanal war die traditionelle Seeumrundung des Cospudener Sees in der 16. Auflage leider nicht möglich. Alternativ entschieden sich die Veranstalter, die SG LVB und die TSG Markkleeberg, für eine Laufstrecke mit Wendepunkt über ca. 10,8 km, die insgesamt 315 Läuferinnen und Läufer in Angriff nahmen. Bei sommerlichen Temperaturen siegten auf der etwas längeren „Viertelmarathonstrecke“ Olaf Ueberschär vor Robert Makarinus und Torsten Rother. Bei den Frauen hatte Katharina Purcz vor Katja von der Burg und Claudia Protz die Nase vorn. Folgerichtig wurde somit auch der „Halbmarathon“ auf 21.6 km aufgebohrt. Hier gewann Robert Klein deutlich vor Marco Höhne und Matthias Schmidt. Die viermalige Leipzig-Marathonsiegerin Carina Schipp wiederholte ihren Vorjahressieg souverän vor Caroline Kohn und Antje Müller.

Ergebnisse – Cospudener Seelauf 2015 (PDF)

Wie lange brauchen zwei für einen Halbmarathon?

Mit der Beteiligung von 37 Teams fand auch der zweite Stundenpaarlauf des Jahres eine erfreulich große Resonanz. Vincent Hoyer und Max Betsch (lauftraining.com), die schon den ersten Wettbewerb im Juli gewonnen hatten, nutzten die volle Stunde für einen gemeinschaftlichen Halbmarathon. Somit wäre die Frage in der Überschrift bereits beantwortet. Mit ihren 21.100 m blieben sie zwar eine Stadionrunde hinter ihrem Rekord vom Juli zurück, lagen aber noch deutlich vor den Zweitplatzierten Jens Gersonde und Dirk Henning von der LG eXa (18.900 m).

fliegender Wechsel bei Vincent und Max  Siegerehrung
Bilder: Marcus Krüger       Weiterlesen

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